Die Mieter und Mieterinnen der Knaackstr. 60 – 68 stellen einen Forderungskatalog bezüglich des geplanten Modernisierungsvorhabens der GEWOBAG und verlangen Aufklärung über die dubiose Ankündigung der Kosten für die Fassadendämmung.

Nach dem von den Mietern der Knaackstraße mobilisierten Protesten und einem BVV-Beschluss sah sich die Gewobag nun doch genötigt, die Mieter am 14.04. zu einer Mieterversammlung einzuladen. Auch Bezirksstadtrat Kirchner war anwesend. Da nun ein milieuschutzrechtlicher Antrag der Gewobag vorliege, werde der Genehmigungsverfahren seinen Lauf nehmen, so Kirchner. Er sehe keinen Grund mehr die Gewobag zu einer Rücknahme der Modernisierungsankündigung zu drängen

Die Hauptforderung der Mieter ist der Verzicht auf die Fassadendämmung. Ersten sei sie nicht erforderlich, weil die zu sanierenden schadhaften Flächen kleiner seien, als von der Gewobag behauptet. Zweitens könne die Gewobag einen Antrag stellen, auf diese Fassadendämmung generell verzichten zu können, weil sie eklatant unwirtschaftlich sei – im Falle der Umlage der Kosten – für ihre Mieter.

Die Unternehmensvertreter der Gewobag lehnt das nicht nur ab, sondern erklärten – wie zum Hohn- , dass man statt der 14 cm – wie angekündigt – jetzt eine 16 cm dicke Dämmung auf die Fassade aufbringen wolle.

Die Mieter übergaben der Gewobag eine Forderungskatalog deren einzelne Positionen von 85% bis 95% der Mieter unterstützt wird.

HIER der Forderungskatalog

Koord/Michail